20. Juli 1944, mal ganz anders gesehen, etwas kritischer!

Das Internet gibt mir beim Suchen nach diesem so ‚bedeutungsvollen Tag‘ folgende Informationen preis:

Das Attentat vom 20. Juli 1944 war der bedeutendste Umsturzversuch des militärischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus. Als Voraussetzung für einen Machtwechsel, auch unter dem Gesichtspunkt des „Eides auf den Führer“, galt den Verschwörern die Tötung Adolf Hitlers. Hitler überlebte jedoch die Explosion der am 20. Juli 1944 im Führerhauptquartier Wolfsschanze von Claus Schenk Graf von Stauffenberg deponierten Sprengladung mit leichten Verletzungen.

Stauffenberg hat sich über seine Beweggründe unter anderem so geäußert:„Es ist Zeit, daß jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muß sich bewußt sein, daß er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterläßt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem Gewissen.“

Die ‚Helden‘ von damals…! Es liegen gerade einmal 79 Jahre zwischen dem braunen Wahnsinn, den mehr als dilettantischen Versuchen einiger, meistens Adeliger, diesen zu beenden, und dem Heute. 75 Jahre davon habe ich mehr oder weniger intensiv miterlebt. Da fällt mir ein Name auf, der in der so genannten Baracke der Wolfsschanze direkt neben Adolf Hitler stand, und genau wie dieser, also Adolf Heusinger, nur leicht verletzt überlebte…, und ich musste mich vor aufkommende Übelkeit aus dem Artikel verabschieden. Googeln ‚Sie‘ einmal nach Adolf Heusinger… Zum Kotzen! Aber so ist das komplette System aufgebaut, in dem wir heute leben, schon immer lebten.

Orden und Ehrungen, höchste Posten für solche ‚Verbrecher‘ – über Jahrzehnte hinweg! … Und wenn ‚heute‘ wahre Helden auf die Straße gehen, sich gegen die Regierenden mit Satire, mit Kunst, zur Wehr setzen, werden sie verfolgt und im Fall Sven Liebich (Ein gewiss, aus Regierungssicht, ‚zwielichtiger Geselle‘, aber wir leben doch in einer Demokratie, da muss man doch solche Typen aushalten!) zu 1.1/2 Jahren Gefängnis ohne Bewährung, von einer offensichtlich überforderten Einzelrichterin verurteilt!

So einen Menschen ändert doch ein Gerichtsurteil nicht in seinem Denken und Handeln! – So einen wie Heusinger hatte das Desaster von 1945 ja auch nicht geändert und ihn genau da weitermachen lassen, wo ihn schon ‚Adolf, der Große Führer‘ einsetzte! Die Orden verliehen ihm dann die so geananten Demokraten. – Wer weiß schon, wann und wo und wer einem Sven Liebich für sein Wirken einmal auszeichnen wird!?

 

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