Ich bin für die strikte Trennung von Kirche und Staat

Es ist heute kein Karnevalsgag, wenn ich einer blassen Gläubigen auf diesem Wege die rote Karte zeige. Grün und gläubig, ok, das kann ja persönlich passen, das ist mir auch egal. Aber gläubig, oder Bibelfest und dann immer weitere Spitzenpositionen in der Politik anzustreben, da erinnere ich doch einmal an das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland: Die Trennung von Kirche und Staat bezeichnet die Trennung staatlicher und kirchlicher Organisationen per Gesetz. Sie ist eine der grundlegenden staatskirchenrechtlichen Ordnungsmodelle. Wie konnten das die Grünen bei der Wahl ihrer Spitzenkandidaten übersehen?
Ein grüner Oberlehrer (West) und eine weitere Gottesfürchtige (Ost), das ist ein tolles Gespann dann gemeinsam mit dem roten Oberabgreifer (Nord)! Mit dieser Mischung wird man ganz sicher großen Erfolg haben, bei der nächsten Bundestagswahl! Damit die andere ähnlich Gottgläubige (Ost), sich am Ende nicht schwarz ärgert, sondern darüber freut, dass alles so bleibt, wie es aktuell ist, will ich einmal eine Frage öffentlich machen, die zwar über acht Monate alt ist, die mir die erst gemeinte Frau Katrin Dagmar Göring-Eckardt und ihr Team aber bis heute nicht beantwortet haben. Diese Frage soll nur einmal verdeutlichen, wie die ‘lieben Volksvertreter‘ über ‘die da draußen‘ denken. Man ahnt es ja, aber hier ist einmal ein richtiger Beweis:

Auszug aus meinem Buch ‘Das Politische Jahr 2012‘ (es erscheint natürlich erst im Januar 2013):
Von: Diana S. Freyer [mailto:katrin.goering-eckardt.ma01@bundestag.de]
Gesendet: Montag, 26. März 2012 10:43
An: Dr. Roman Schreiber
Betreff: AW: Es ist vollbracht! – Viele Grüße!
Bitte unbedingt Verrückten-Liste!
Danke.
d.
Diana S. Freyer, Wissenschaftliche Referentin, Katrin Göring-Eckardt MdB
Deutscher Bundestag, 11011 Berlin
fon: 030.227.71939; fax: 030.227.76275; mobil: 0174.1995574
mail: katrin.goering-eckardt.ma01@bundestag.de

Vorausgegangen war meine E-Mail-Aktion, die politisch Interessierte auf die Aktualisierung meines eigenen Shops aufmerksam machen sollte, mit diesen einleitenden Worten:
Gesendet: Montag, 26. März 2012 10:22
An: sämtliche meiner E-Mail-Kontakt-Adressen
Betreff: Es ist vollbracht! – Viele Grüße!
„Wann immer diese Zeilen gelesen werden, sie sollen nur darüber informieren, dass hinter den Kulissen fleißig an meinem Shop gearbeitet wurde und ich heute endlich verkünden darf, dass nun alle meine aktuellen 482 Bücher und Projekte sichtbar und vor allem, erhältlich sind. Darüber bin ich sehr froh, denn unabhängig von der Wichtigkeit oder Bedeutung und der Richtigkeit meiner vielen festgeschriebenen Worte sollten wir alle uns glücklich schätzen, dass die freie Meinungsäußerung ein so prächtiges Gut ist, in unseren Breiten, das aber auch immer wieder eingefordert werden muss! Natürlich überall auf der Welt! Das Internet macht es möglich, wenn nicht staatliche Institutionen den freien Zugang zu Informationen verhindern! Dabei sitzen in diesen Institutionen von den Bürgern bezahlte Staatsdiener, sie haben also nur zu dienen! Darum sind meine kritischen Bücher so wichtig, wenn sie vielleicht auch manchmal nur generalisieren, aber die Angesprochenen wissen schon, dass sie gemeint sind! …“
Ich fragte freundlich nach, was im Team Katrin Dagmar Göring-Eckardt unter einer ‘Verrückten-Liste‘ verstanden wird. Es kam natürlich keine Antwort! Nicht von der so Bibelfesten Chefin, nicht von der so völlig daneben liegenden wissenschaftlichen Referentin. Das mir die Kopie dieser internen Bemerkung zuging, ist nur Beweis für Dummheit oder eine gezielte Frechheit. Es zeigt aber, wie wichtig es ist, schnelle Lösungen zur Beendigung dieses sich völlig überschätzenden Berufspolitikertums zu finden! Die Politiker selber werden ja freiwillig niemals loslassen; die Bürger müssen es ihnen durch ihr Votum aufzwängen: Durch Nichtwahl! Bei der grünen Gläubigen, der Pastorenfrau Katrin Dagmar Göring-Eckardt, gibt es also mehrere zwingende Gründe, sie NICHT erneut in den Bundestag zu wählen! Natürlich gilt das für die anderen Herausforderer der Pastorentochter, wie eigentlich für sie selber, auch. Nur, die wollen ja nicht gleich Kirchen- und Staatsamt vereinen!

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